Bewertungskriterien
Die Bewertungskriterien für den Tropical Islands Dance Contest 2011 wurden zusammen mit den Juroren und in Anlehnung an internationale Wertungsrichtlinien erstellt. Die Punktevergabe erfolgt nach folgendem System.
Paartanz:
- 40% Rhythmus- und Taktsicherheit
- 30% Technik (Ausführung der Bewegungen, Balance, Schritte, Arme und Hüften)
- 20% Choreographie (musikalische Interpretation)
- 10% Ausdruck und Ausstrahlung
- Bonuspunkte
SoloTANZ:
- 40% Rhythmus- und Taktsicherheit
- 30% Charme und Grazie (hier zählen vor allem Präsentation und Ausstrahlung)
- 20% Technik (Ausführung der Bewegungen, Balance, Schritte, Arme, Hüfte und Körperbeherrschung)
- 10% Ausdruck und Charakteristik, hier zählt vor allem die Originalität der Tänzer
- Bonuspunkte
Erläuterungen zu den Bewertungskriterien
Das sogenannte Timing ist das am stärksten bewertete und damit wichtigste Kriterium, weil die Tänzer aus unterschiedlichen Stilrichtungen, wie zum Beispiel dem Crossbody Style „on 1“ und „on 2“ wählen können. Jeder Stil hat ein festgelegtes Timing, das ihn von den anderen Stilen unterscheidet. Auch die Musikalität, also die richtige Interpretation der Musik fließen in die Bewertung mit ein.
Die Punkte in dieser Kategorie werden für die saubere und korrekte Art der Ausführungen der Bewegungen (Körper-, Hand- und Hüftbewegungen) sowie den Schwierigkeitsgrad der gezeigten Figuren und Schritte vergeben.
Die Punkte werden für die Harmonie des Paares auf die Musik, aber auch die Harmonie der Tänzer miteinander sowie die Originalität der Figuren vergeben.
Die Punkte werden für die richtige Interpretation der Musik (zum Beispiel der Sambastile Pagode, Enredo und Impro) sowie die Originalität der Bewegungen und der Improvisation vergeben.
In dieser Kategorie ist das Hauptkriterium die synchrone Präsentation der Choreographie, also insbesondere die gleichzeitige Ausführung der Bewegungen auf Musik sowie die Ausstrahlung und die Präsentation der Gruppe.
Hier wird bewertet, ob die Tänzer sich überzeugend darstellen können und ob sie mit Leichtigkeit und Spaß tanzen.
Ein Sambatänzer muss die Jury und das Publikum mit der dem Tanz eigenen Grazie verzaubern können. Die Leidenschaft für den Tanz muss sichtbar sein und mit Leichtigkeit präsentiert werden.
Bonuspunkte können von den Wertungsrichtern (je Richter ein Punkt) für außergewöhnliche Stärken, besonders schwierige Figuren oder Schritte, schöne Kostüme sowie für die besondere Wirkung der Tänzer auf das Publikum vergeben werden.
Jeder Tanzstil hat angemessene Kostüm- und Bekleidungsrichtlinien, die bitte entsprechend beachtet und eingehalten werden. Beim Paartanz wird von den Tänzerinnen zum Beispiel das Tragen von Tanzschuhen erwartet. Beim Solotanz dürfen sich die Tänzerinnen nicht ohne Oberteil (oben ohne) und die Tänzer nicht nur im Stringtanga präsentieren.